Steiner-Lang & Partner GmbH Amway Schweiz
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die Historie

Karriere mit vereinten Kräften

Eigentlich wollte Rosa-Maria Steiner-Lang gar kein Geschäft. „Ich hatte kein positives Bild von einer Geschäftsfrau“, erzählt sie. „Verkaufen – das war überhaupt nicht mein Fall. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, vor Publikum aufzutreten. Schon allein die Vorstellung, irgendwann auf einer Bühne sprechen zu müssen, hat in mir große Ängste ausgelöst.“ Ein bisschen war es wohl auch die Erziehung, die die Tochter einer Bauernfamilie aus Augsburg darin bestärkte, bescheiden zu sein, bloß nicht aufzufallen und sich zurückzuhalten. „Mein Mann stand immer auf der Bühne und ich irgendwo ganz hinten – fast versteckt“, erinnert sie sich.

Im Teamgeist zum Erfolg
Rosa-Maria und Otto Steiner-Lang

Rosa-Maria und Otto Steiner-Lang

Das ist natürlich lange her. Irgendwann wurde ihr bewusst, dass auch sie wertvolle Arbeit leistete und zum Erfolg des Geschäftes beitrug. Ihr Selbstbewusstsein wurde immer größer, die Angst, sich zu präsentieren, immer kleiner. Eines Tages fasste sie sich ein Herz, ging zu ihrem Mann nach vorne auf die Bühne und sprach selbst zum Publikum. „Danach habe ich gemerkt, dass mir nichts passiert ist. Im Gegenteil – es war sogar ein gutes Gefühl, sich überwunden zu haben. So hat es begonnen. Heute rede ich auch vor 1000 oder 2000 Menschen. Aber ich behaupte immer noch von mir, dass ich nicht der geborene Bühnenmensch bin. Ich schaue den Leuten lieber in die Augen, will direkten, persönlichen Kontakt. Deshalb mag ich kleinere Gruppen, wo ich die Menschen richtig spüren kann. Auf der Bühne fehlt mir einfach der Kontakt."

Alles begann vor über 25 Jahren. Otto Steiner-Lang leitete damals ein Bauunternehmen mit rund 60 Angestellten. Arbeitstage von 12 bis 14 Stunden waren für den Hoch- und Tiefbauingenieur die Normalität. Für seine Frau und seinen kleinen Sohn blieb ihm wenig Zeit. Schließlich beschloss er, sich mit einem eigenen Bauunternehmen selbstständig zu machen. Leider fehlten ihm hierfür die finanziellen Mittel. Deshalb suchte er intensiv nach geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten.

Als die beste Freundin seiner Frau beide mit der Geschäftsidee von Amway bekannt machte, zögerten die Steiners nicht lang. „Das Konzept, der Marketingplan, keine Abnahmeverpflichtung und eine hundertprozentige Zufriedenheitsgarantie – das hat mich überzeugt“, erklärt Otto Steiner-Lang. „Die ganze Dimension habe ich damals noch nicht begriffen. Aber ich habe einfach die Möglichkeit gesehen, wie ich mit geringem Risiko zu meinem Kapital für das Baugeschäft kommen kann."

Fünf Jahre wollte er Network-Marketing machen, um nebenbei das benötigte Kapital zu verdienen. Doch es kam alles ganz anders. Nach drei Jahren verdiente er im Direktvertrieb fast drei Mal so viel Geld wie in seinem eigentlichen Beruf – und das bei weniger Zeiteinsatz. „Da habe ich mich entschlossen, diesen Weg hauptberuflich zu gehen. Und es hat funktioniert. Heute bin ich für jede feste Anstellung in einem Unternehmen oder in einem Konzern untauglich“, meint er schmunzelnd. „Denn wenn man so lange selbstständig ist, hat man ein anderes Denken. Ich bin es einfach gewohnt, selbst Entscheidungen zu treffen und danach zu handeln."

Er weiß es zu schätzen, unabhängig von äußeren Zwängen zu sein und möchte diese Freiheit nicht mehr missen. „Der existentielle Druck ist weg. Man wird ein anderer Mensch. Ich muss niemanden fragen, wenn ich mal einen Tag frei nehmen möchte. Das ist eine ganz andere Lebensqualität.“ Und er fügt hinzu: „Ich möchte nicht eine Marionette des Staates sein, gesteuert und von Almosen lebend.“ Stattdessen führt er ein selbst bestimmtes und eigenverantwortliches Leben.

Trotzdem hatte auch er vor allem zu Beginn seiner Network-Karriere Herausforderungen zu meistern. Network als Job neben dem eigentlichen Job - das hat Kraft gekostet. „Ich habe damals sehr wenig geschlafen, oft nur wenige Stunden in der Nacht.“ Denn ein erfolgreicher Geschäftspartner hatte ihm geraten, möglicht jeden Abend einen Termin mit potenziellen Kandidaten zu vereinbaren. Das setzte er konsequent in die Tat um – und war noch weniger zu Hause als vorher. „Das zweite Problem war die negative Presse, die uns in den ersten Jahren ständig begleitete und die uns vieles wieder kaputt gemacht hat. Doch mittlerweile sind wir auf einem sehr guten Weg.“ Dabei hat er sein Ziel nie aus den Augen verloren. Das gab ihm die Kraft, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten.

Bewältigt hat er die Anfangszeit vor allem durch die Unterstützung seiner Frau. „Ich kann nicht behaupten, dass es mein Ziel war, mit meinem Mann hauptberuflich zusammen zu arbeiten“, meint Rosa-Maria Steiner-Lang lachend. „Es war nicht immer leicht und wir mussten viel lernen – gerade im Umgang miteinander. Wir haben zwar die Aufgaben aufgeteilt, aber man kommt sich doch immer wieder in die Quere.“ Ursprünglich wollte sie ihrem Mann nur dabei helfen, selbstständig zu werden und genügend Kapital für ein eigenes Baugeschäft zu verdienen. Heute zählt sie zu den Top-Networkerinnen der Schwarz-Organisation und ist Unicef-Sprecherin für Amway Schweiz. Ihr Lebensmotto: Wer den Mut hat, zu träumen, bekommt auch die Kraft, für den Traum zu kämpfen."

Tatsächlich sind die persönlichen Träume des Ehepaares sind Wirklichkeit geworden. Sie haben sich in der Schweiz am Zürichsee ein schönes Haus gebaut – mit Blick auf den See und die Berge. „Ich wollte immer ein Haus haben, solange unsere Kinder noch klein sind, damit sie ins Freie gehen können und Grün um sich haben“; erklärt die gebürtige Augsburgerin. Das zweite Domizil der Familie ist in eine Ranch in Kanada, wo sie zwei bis drei Monate im Jahr verbringen. Hier genießen sie die Weite der Landschaft und die Ursprünglichkeit der Natur. Sie lieben es, mit ihren Pferden auszureiten oder unternehmen ausgedehnte Trekking-Touren durch die kanadischen Wälder.

Ihre beruflichen Ziele und Visionen für die nächsten Jahre? „Wir wollen möglichst vielen Menschen eine Chance für die Zukunft geben und diese schulen, damit sie wirklich Geld verdienen. Gerade unter den Jugendlichen hat sich eine gewisse Hoffnungslosigkeit breit gemacht. Wir können ihnen durch unser Unternehmenskonzept wieder eine neue Perspektive geben.“ Denn der schönste Erfolg ist es für Rosa-Maria und Otto Steiner-Lang, wenn Geschäftpartner sich durch Network-Marketing weiter entwickeln, an ihren Aufgaben wachsen und früher oder später ihre eigenen Träume verwirklichen.

Otto Steiner-Lang: „Mich motiviert die Vision, Missstände zu ändern und in dieser Welt etwas Bleibendes zu hinterlassen."
Rosa-Maria und Otto Steiner-Lang:

Bereits im Alter von 20 Jahren verschlug es die gebürtige Augsburgerin in die Schweiz. Hier fand sie nicht nur eine Stelle als Laborantin in einem Krankenhaus, sondern auch die Liebe ihres Lebens. Rosa-Maria und Otto Steiner-Lang sind seit 30 Jahren verheiratet und haben zwei Kinder. Sie teilen die Liebe zur Natur und zu den Pferden. Zudem sind sie sozial engagiert und möchten irgendwann in Kanada einen Ort schaffen, wo Menschen eine Auszeit vom Alltag nehmen, sich wieder finden und neue Kraft schöpfen können. Ebenso sollen hier vor allem Kinder aus sozial schwächeren Familien die Möglichkeit bekommen, sich auszutoben und den Einklang zwischen Mensch, Tier und Natur zu erleben.

* Artikel aus dem Buch: Network-Marketing: Beruf und Berufung, Prof. Dr. Michael M. Zacharias
ISBN 3-938826-08-8
Mit freundlicher Genehmigung des Verlages Edition Erfolg Verlag
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